Das Kiefergelenk Auslöser für eine Vielzahl von Beschwerden.

ca. 15%

der Deutschen betroffen

Vorreiter

DMD-Messung in Hessen

Seit 2012

Baumstark Zahnärzte

Für Ärzte, Zahnärzte & Therapeuten:
CMD-Diagnostik auf einem neuen Level

Ein verlässlicher Partner für Patienten, bei denen die Ursache noch fehlt

Manche Patienten kehren immer wieder. Kopfschmerzen, Schwindel, Nackenverspannungen, Tinnitus — die Befunde sind unauffällig, die Behandlung greift, aber nicht dauerhaft. Was häufig übersehen wird: Das Kiefergelenk kann an all diesen Beschwerden beteiligt sein. Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bleibt oft lange unerkannt — nicht weil sie selten ist, sondern weil sie sich hinter anderen Symptombildern versteckt und sich bisher schwer objektivieren ließ.

Genau das hat sich verändert. Mit digitaler Funktionsdiagnostik und dynamischer Kiefergelenkvermessung können wir heute nachweisen, was früher Verdacht blieb. Wir sind Ihr CMD-Kooperationspartner für die Fälle, bei denen Sie die Kiefergelenk-Beteiligung sicher aufklären möchten — eine Möglichkeit Ihren Patienten durch unsere Kooperation eine ganzheitliche Betreuung anzubieten.

Für Patienten, die Sie zur CMD-Diagnostik und Therapie zu uns schicken, erhalten Sie eine vollständig transparente Dokumentation.

Wann sollten Sie an CMD denken?

CMD ist kein eindeutiges Krankheitsbild. Es zeigt sich häufig über Symptome, die zunächst in andere Fachrichtungen weisen. Eine funktionsdiagnostische Abklärung lohnt sich besonders bei Patienten mit:

  • chronischen Kopf- und Gesichtsschmerzen ohne eindeutigen Befund
  • Schwindel oder Ohrdruck ohne organische Ursache — ein Zusammenhang mit dem Kiefergelenk wird in der Praxis regelmäßig unterschätzt
  • Tinnitus, der auf klassische HNO-Therapie nicht anspricht
  • Nacken-, Schulter- und HWS-Beschwerden, die immer wiederkehren
  • rezidivierenden muskulären Dysbalancen oder Haltungsmustern
  • nächtlichem Knirschen oder Pressen (Bruxismus)
  • therapieresistenten Beschwerden, bei denen die bisherige Behandlung nicht ausreichend greift

    CMD-Symptome

In all diesen Fällen kann eine objektive Kiefergelenk-Diagnostik die fehlende Information liefern — und eine Differenzialdiagnostik absichern. In unserer Praxis bieten wir einen Quick-Check an, in dem wir abklären, ob sich ein CMD Verdacht bestätigt.

Vorreiter in Hessen

Eine Patientin sitzt in der Praxis, zwei Kontaktpunkte zeichnen die Bewegung des Kiefers auf einer DMD Messung auf.

DMD-Messung — warum das ein Meilenstein in der Diagnostik ist

Lange war es nicht möglich, im Rahmen der Kiefergelenk-Funktionsanalyse ein präzises Bild vom Kiefergelenk in Bewegung zu erhalten. Was tatsächlich passiert, war bestenfalls eine Annäherung daran, wo Druckpunkte in der Bewegung entstehen.

Mit der DMD-Magnetfeldmessung ändert sich das grundlegend. Zum ersten Mal können die realen Bewegungen in allen sechs Freiheitsgraden — dreidimensional, dynamisch, in Echtzeit erfasst werden. Was bisher bestenfalls eine begründete Einschätzung war, wird damit zu einem dokumentierten, visualisierten und reproduzierbaren Befund.

Von der Diagnostik zur Therapie — der entscheidende Unterschied

Die eigentliche Stärke liegt nicht allein in der Messung, sondern in dem, was sie ermöglicht: jetzt sind wir in der Lage auf Basis der Funktionsanalyse mit den ergänzenden Messdaten Schienen oder Zahnersatz auf Basis der realen Bewegungsdaten zu konstruieren  — individuell angepasst an das natürliche Bewegungsverhalten des Kiefers des jeweiligen Patienten. So können wir vor größeren Veränderungen — etwa einer kieferorthopädischen Behandlung oder umfangreichem Zahnersatz — einer CMD vorbeugen oder eine bestehende CMD gezielt therapieren.

 

Eine Frau in einer Zahnarztpraxis: zuerst eine behandschuhte Hand mit Messpunkt; dann sitzt sie in einem Zahnarztstuhl; schließlich wird Funktionsdiagnostik Kronberg demonstriert, während sie einen Wangenretraktor benutzt und Kontakt-Messkabel zwischen den Zähnen befestigt wird.

Warum die Auswirkungen von Fehlbelastungen im Kiefergelenk so oft unerkannt bleiben

Der häufige Befund: eine fehlende posteriore Abstützung (FPA). Wenn der Unterkiefer durch einen fehlgeleiteten Frontkontakt nach dorsal verlagert wird, verliert das Kiefergelenk seinen natürlichen Gelenkraum. Der Kondylus wird in die Gelenkpfanne gepresst — mit Folgen, die weit über den Kiefer hinausgehen: Muskelverspannungen, Kopf- und Nackenschmerzen, veränderte Körperstatik bis in die Wirbelsäule.

Zwei nebeneinander angeordnete Darstellungen von Kiefergelenken. Auf der linken Abbildung der Biss der Frontzähne, das Kiefergelenk und die Kieferbewegung mit Pfeilen und roten Kreisen hervorgehoben, um die Symptome einer Kiefergelenkserkrankung zu veranschaulichen. Die rechte Abbildung konzentriert sich mit Pfeilen und einem gelben Kreis auf das Kiefergelenk und die Kieferbewegung bzw. fehlenden Kieferraum als Ursache der Schmerz-Symptome.

Genau hier liegt der Clou:

Solange die FPA als Ursache nicht behoben wird, bleibt jede Therapie an den Symptomen. Physiotherapeutische oder osteopathische Behandlung kann die verspannte Muskulatur entlasten — aber solange der fehlende Gelenkraum nicht wiederhergestellt ist, kehren die Beschwerden häufig zurück. Die DMD-basierte Schiene tut genau das: Sie gibt dem Kiefergelenk seinen Raum zurück — auf Basis individueller Messdaten, nicht auf Basis von Erfahrungswerten.

Das ist die neue Wirkungsdimension, die wir Ihren Patienten in unserer Praxis mit der Diagnostik und Therapie ermöglichen können.

Gemeinsam stärker

Kooperation mit echtem Mehrwert für den Patienten

Das stärkste Argument für eine Kooperation ist nicht nur die Technik. Es ist das, was der Patient erlebt: Er wird nicht von Praxis zu Praxis geschickt, ohne dass jemand das Gesamtbild im Blick hat. Stattdessen findet er sich in einem Netzwerk von Behandlern, die miteinander denken — und gemeinsam eine Ursache angehen, die allein nicht zu lösen gewesen wäre.

Für viele Patienten mit langer Beschwerdegeschichte ist das ein Wendepunkt: Sie fühlen sich zum ersten Mal nicht allein gelassen bei der Suche nach der Ursache, sondern gut beraten und getragen von ihrem gesamten medizinischen Umfeld.

Hier können wir unterstützen

Bei bestehenden Beschwerden

Wenn sich die Symptome Ihrer Patienten mit physiotherapeutischer, osteopathischer, orthopädischer oder ärztlicher Behandlung nicht dauerhaft lösen lassen, lohnt der Blick auf das Kiefergelenk. Wir führen eine objektive Funktionsanalyse mit DMD-Messung durch und leiten daraus — wenn nötig — eine individuelle Schienentherapie ab. Das Ziel: die CMD-Komponente behandeln, damit Ihre Therapie dauerhaft greifen kann.

Vor geplantem Zahnersatz oder Implantat

Für implantologisch und prothetisch tätige Kollegen bietet die DMD-Messung eine sinnvolle präventive Schnittstelle: Vor größerem Zahnersatz oder Implantaten lässt sich die individuelle Kieferfunktion erfassen, damit die neue Bisslage keine Funktionsstörung auslöst. So wird CMD nicht zur unerwarteten Spätkomplikation — für Sie und Ihren Patienten.

Für welche Fachgruppen ist die Zusammenarbeit besonders sinnvoll?

Für Orthopäden
Bei HWS- und Nackenproblematik, myofaszialen Beschwerden oder Haltungsmustern kann eine Kieferfehlfunktion die zugrunde liegende oder verstärkende Ursache sein. Die DMD-Diagnostik macht funktionelle Zusammenhänge zwischen Okklusion und Bewegungsapparat sichtbar — und gibt Ihrer Behandlung eine stabilere Grundlage.

Für HNO-Ärzte
Tinnitus, Ohrdruck, Schwindel und unklare Gesichtsschmerzen können funktionelle Ursachen im Kiefergelenk haben. Gerade Schwindel ohne organischen Befund ist ein Symptom, das in der CMD-Diagnostik regelmäßig auftaucht und häufig unterschätzt wird. Die objektive Funktionsanalyse hilft, CMD früh als Differenzialdiagnose zu erkennen.

Für Physiotherapeuten und Osteopathen
Bei stabilisierter Kieferposition wird Ihre manuelle Behandlung effektiver und nachhaltiger. Die Funktionsanalyse hilft, rezidivierende muskuläre Dysbalancen besser einzuschätzen und die Wechselwirkung zwischen Kiefer, HWS und Körperstatik zu verstehen.

Für Kieferorthopäden
Eine funktionelle Vorstabilisierung vor KFO- oder Aligner-Therapie schützt vor Behandlung auf instabilem Fundament. Die digitalen Bewegungsdaten lassen sich in moderne digitale Workflows einbinden.

Für Implantologen und überweisende Zahnärzte
Vor Implantaten oder umfangreichem Zahnersatz kann die DMD-Messung helfen, die neue Bisslage funktionell abzusichern und das Risiko einer nachfolgenden CMD zu reduzieren. Für Praxen ohne eigene CMD-Diagnostik entsteht hier eine klare, sinnvolle Kooperationsschnittstelle.

Für Augenärzte
Bei periokulären Spannungssymptomen sowie unklarem Gesichtsdruck oder Kopfschmerzen im Kopf-Gesichts-Bereich kann CMD eine zusätzliche Differenzialdiagnose sein, die es lohnt abzuklären.

Was Sie als überweisende Praxis von uns erhalten

  • Schriftlicher Befund —  nachvollziehbare Dokumentation für Ihre Akte und weitere Behandlungsplanung
  • Bevorzugte Terminzusage — Ihre Patienten bekommen zeitnah einen Termin bei uns
  • Klare Rücküberweisung — wir übernehmen Funktionsdiagnostik und CMD-Therapie, für alles Weitere kommt Ihr Patient zu Ihnen zurück
  • Objektive, dokumentierte Befunde — messbare, visualisierte Daten als Grundlage für den interdisziplinären Austausch
  • Flyer für Ihre Praxis
    Wir stellen Ihnen gerne Patientenflyer zur Verfügung, die Sie in Ihrer Praxis auslegen können — mit den häufigsten CMD-Symptomen, dem Hinweis auf unseren Quick-Check und einem direkten QR-Code zu weiteren Informationen. Sprechen Sie uns einfach an.

Werden Sie Teil eines interdisziplinären Netzwerks

CMD lässt sich am besten gemeinsam behandeln. Wir arbeiten mit Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zusammen — einen Überblick über unsere Kooperationspartner finden Sie hier.

→ Zu unseren Kooperationspartnern

Haben Sie Fragen?

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse haben, Ihre Praxis in dieses Netzwerk einzubringen — melden Sie sich gerne.

Dr. Bernold Baumstark

Der direkte Draht 

Uns ist der kollegiale Austausch wichtig — Kollege zu Kollege steht Ihnen Dr. Bernold Baumstark persönlich zur Verfügung. Kein Formular, kein Umweg.

Telefonisch: 06173 49 32
Per E-Mail:

Rufen Sie uns an oder geben Sie Ihrem Patienten unsere Kontaktdaten mit — Wir freuen uns auf den Start in eine erfolgreiche Kooperation.

TEMPOROMANDIBULAR JOINT

Dental news

SPRECHZEITEN
Mo. 8.00 – 18.00 Uhr
Di.  8.00 – 20.00 Uhr
Mi.  8.00 – 17.00 Uhr
Do.  8.00 – 18.00 Uhr
Fr.   8.00 – 15.00 Uhr

BAUMSTARK ZAHNÄRZTE
Frankfurter Straße 13 a
61476 Kronberg

PRAXIS (über Drogerie Rossmann)

  • Eingang/Parken über Bahnhofstraße
  • Praxis im 1.OG mit Fahrstuhl
TEMPOROMANDIBULAR JOINT

Dental news