Wurzelbehandlung in Kronberg – Zähne erhalten mit moderner Endodontie

So bewahren wir Ihre natürliche Zahnsubstanz – trotz Entzündung

Ein pochender Zahn, der Sie nachts wachhält – oder die frische Diagnose „Wurzelbehandlung“ beim Kontrolltermin: Beides ist erst einmal ein Schreck. Die gute Nachricht: Ein entzündeter Zahn ist heute fast nie ein verlorener Zahn. In der Endodontie dreht sich alles darum, das erkrankte Zahninnere zu heilen und den Zahn zu erhalten. Denn nichts, was die Zahnmedizin bietet, ist so wertvoll wie Ihr eigener Zahn. In unserer Praxis in Kronberg im Taunus behandeln wir Wurzelkanäle mit moderner Technik – präzise, schonend und mit einem klaren Ziel: Zahn erhalten statt ziehen.

Wann ist eine Wurzelbehandlung notwendig?

Dringt eine Entzündung bis ins Zahninnere vor – meist ausgelöst durch Kariesbakterien, seltener durch eine Zahnverletzung nach einem Unfall –, wird der Zahnnerv dauerhaft geschädigt. Typische Folge sind starke, oft pochende Zahnschmerzen. Jetzt kommt es auf eine zügige Wurzelkanalbehandlung an, um den Zahn zu retten.

Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten: anhaltende Empfindlichkeit auf Heißes und Kaltes, ein pochender oder klopfender Schmerz, der nachts stärker wird, Druckempfindlichkeit beim Zubeißen – oder ein Zahn, der sich dunkel verfärbt. Auch wenn der Schmerz nach Tagen von selbst nachlässt, ist das keine Entwarnung: Oft ist dann der Nerv abgestorben, die Entzündung arbeitet im Verborgenen weiter und kann auf den Kieferknochen übergreifen. Eine Wurzelbehandlung stoppt diesen Prozess und bringt Entzündungen im Kieferknochen zur Ausheilung.

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So läuft die Wurzelbehandlung ab

1. Genau hinschauen:

Am Anfang stehen eine gründliche Untersuchung und die Dokumentation Ihres Schmerzverlaufs – denn Zahnschmerzen strahlen häufig aus, und der eigentliche Herd ist nicht immer dort, wo es wehtut. Bei Bedarf nutzen wir unsere hochauflösende 3D-Röntgendiagnostik, um das Wurzelkanalsystem räumlich darzustellen. → Mehr zum 3D-Röntgen

2. Betäuben:

Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist dadurch in aller Regel weitgehend schmerzfrei – sie beseitigt ja gerade die Ursache der Schmerzen.

3. Reinigen:

Über einen kleinen Zugang entfernen wir das entzündete Gewebe und bereiten die Wurzelkanäle mit feinen Spezialinstrumenten auf. Die elektrometrische Längenmessung bestimmt dabei die exakte Kanallänge – präziser als jedes Röntgenbild und ganz ohne zusätzliche Strahlung.

4. Desinfizieren:

Bakterien verstecken sich in mikroskopisch feinen Seitenkanälen. Mit schallaktivierten Spüllösungen erreichen wir auch diese Nischen und desinfizieren das gesamte Kanalsystem.

5. Dicht verschließen:

Zum Abschluss füllen wir die Kanäle dreidimensional und bakteriendicht auf – die Grundlage dafür, dass der Zahn dauerhaft ruhig bleibt. Je nach Befund folgt danach die Versorgung mit einer Füllung oder Krone, die den Zahn langfristig stabilisiert.

Je nach Zahn und Ausgangslage dauert eine Sitzung etwa 60 bis 90 Minuten; häufig sind ein bis zwei Termine nötig. Ein Frontzahn hat meist einen Wurzelkanal, ein großer Backenzahn drei bis vier – entsprechend unterschiedlich ist der Aufwand.

Präzision, die den Unterschied macht

Man kann nur behandeln, was man sieht – und Wurzelkanäle sind haarfein, gekrümmt und verzweigt. Deshalb arbeiten wir bei Bedarf mit dem OP-Mikroskop: Es macht Kanalstrukturen sichtbar, die dem bloßen Auge verborgen bleiben, und erhöht damit die Chance, wirklich jede infizierte Stelle zu erreichen. Zusammen mit elektrometrischer Längenmessung, schallaktivierter Desinfektion und dreidimensionaler, hohlraumfreier Wurzelfüllung entsteht so eine Behandlungsqualität, die deutlich über die Basisversorgung hinausgeht.

Wichtig für Ihre Planung: Einige dieser modernen Verfahren gehören nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Was das für Sie bedeutet, klären wir transparent vor der Behandlung. → Wann die Krankenkasse zahlt – und wann nicht

Mit rechtzeitiger und gründlicher Behandlung lassen sich Zähne so in den allermeisten Fällen über viele Jahre erhalten. Und falls ein Zahn tatsächlich zu stark zerstört, zu locker oder dauerhaft infiziert ist, lassen wir Sie nicht mit der Lücke allein: Von der Brücke über das Implantat bis zum herausnehmbaren Zahnersatz entsteht die Lösung bei uns im Haus. → Mehr zum Zahnersatz aus unserem Meisterlabor

Alternative, ganzheitliche Zahnheilkunde.

Angst vor der Behandlung?

Der Ruf der Wurzelbehandlung ist deutlich schlechter als die Realität – unter Betäubung spüren die meisten Patienten kaum mehr als bei einer größeren Füllung. Wenn Sie dennoch mit Herzklopfen kommen: Sagen Sie es uns einfach. Wir nehmen uns Zeit, erklären jeden Schritt – und für sehr ängstliche Patienten gibt es die Behandlung in Sedierung oder Vollnarkose. → Unsere Narkosemöglichkeiten

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Angst vor Schmerzen bei einer Wurzelbehandlung? Erfahren Sie wie Ihnen unsere Narkosemöglichkeiten helfen können.

Schon einmal wurzelbehandelt? Die Revision

Ein bereits wurzelbehandelter Zahn, der erneut Beschwerden macht, ist kein Fall für die Extraktionszange – jedenfalls nicht automatisch. Häufig liegt die Ursache in einem übersehenen Seitenkanal oder einer undichten alten Füllung. Genau hier spielt das OP-Mikroskop seine Stärke aus: In einer Revisionsbehandlung entfernen wir die alte Wurzelfüllung, reinigen das Kanalsystem erneut und verschließen es dicht – mit durchaus guten Erfolgsaussichten. Gerade Patientinnen und Patienten, denen anderswo bereits zur Extraktion geraten wurde, lohnt sich diese zweite Meinung.

Was kostet eine Wurzelbehandlung?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Wurzelbehandlung unter bestimmten Voraussetzungen; moderne Zusatzverfahren wie das Mikroskop sind in der Regel Privatleistungen. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie von uns einen detaillierten Heil- und Kostenplan – ohne Überraschungen. Alle Einzelheiten, von den Backenzahn-Kriterien der Kasse bis zur Zahnzusatzversicherung, haben wir hier für Sie aufgeschrieben: → Wurzelbehandlung: Wann die Krankenkasse zahlt – und wann nicht

Sie haben Fragen rund um das Thema Wurzelbehandlung?

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Ist eine Wurzelbehandlung und Wurzelkanalbehandlung das gleiche?

Im Alltag werden beide Begriffe gleichbedeutend verwendet, und meistens ist auch dasselbe gemeint: die Reinigung, Desinfektion und dichte Füllung der entzündeten Wurzelkanäle. Streng genommen ist die Wurzelkanalbehandlung dieser Kerneingriff, während „Wurzelbehandlung" als Oberbegriff auch weitere Eingriffe an der Zahnwurzel umfassen kann – etwa die Wurzelspitzenresektion oder die Revision einer früheren Behandlung.

Wie schmerzhaft ist eine Wurzelbehandlung?

Deutlich weniger, als ihr Ruf vermuten lässt: Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist dadurch in aller Regel weitgehend schmerzfrei – sie beseitigt ja gerade die Ursache der Schmerzen. In den Tagen danach kann der Zahn auf Druck empfindlich reagieren; das Narkose­möglich­keiten üblicherweise von selbst ab und lässt sich bei Bedarf gut mit einem leichten Schmerzmittel überbrücken. → Unsere Narkosemöglichkeiten

Wie lange dauert eine Wurzelbehandlung?

Je nach Zahn und Ausgangslage dauert eine Sitzung etwa 60 bis 90 Minuten; häufig sind ein bis zwei Termine nötig. Ein Frontzahn hat meist einen Wurzelkanal, ein großer Backenzahn drei bis vier – entsprechend unterschiedlich ist der Aufwand. Nach der Untersuchung können wir Ihnen eine verlässliche Einschätzung für Ihren Zahn geben.

Warum sind Erfahrung und Ausstattung bei der Wurzelbehandlung so wichtig?

Wurzelkanäle sind haarfein, gekrümmt und verzweigt – der Erfolg der Behandlung hängt davon ab, wirklich jede infizierte Stelle zu erreichen. Hilfsmittel wie das OP-Mikroskop, die elektrometrische Längenmessung und schallaktivierte Spülungen machen genau das möglich. Zusammen mit der Erfahrung des Behandlers entsteht so eine Qualität, die deutlich über die Basisversorgung hinausgeht.

Der nächste Schritt

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Ob akuter Schmerz, frische Diagnose oder Zweitmeinung zur drohenden Extraktion: Vereinbaren Sie Ihren Termin online oder rufen Sie uns an:

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