Eine junge Frau mit langen dunklen Haaren und einem weißen schulterfreien Oberteil lächelt, während sie in einem Zahnarztstuhl sitzt, einen runden Spiegel hält und ihr Spiegelbild in einer Zahnarztpraxis betrachtet.

Gleichmäßige Zahnaufhellung dank medizinischer Professionalität

Ein strahlendes Lächeln wird oft mit Vitalität und Gesundheit gleichgesetzt. Doch im Laufe des Lebens verliert der Zahnschmelz seine Helligkeit – sei es durch den natürlichen Alterungsprozess oder durch Genussmittel wie Kaffee, Tee und Rotwein, deren Pigmente tief in die Zahnsubstanz eindringen.

Viele Patienten äußern den Wunsch nach weißeren Zähnen. Die gute Nachricht: Eine Aufhellung (Bleaching) ist heute ein etabliertes, sicheres Verfahren – vorausgesetzt, sie findet unter zahnärztlicher Kontrolle statt. Denn Bleaching ist keine Kosmetik, sondern ein medizinischer Eingriff in die Zahnstruktur.

Wie funktioniert Bleaching eigentlich?

Das Prinzip ähnelt chemisch tatsächlich dem Blondieren von Haaren, ist jedoch auf die Mineralstruktur des Zahnes abgestimmt. Wir verwenden Gele, die Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid enthalten. Diese Stoffe setzen aktiven Sauerstoff frei. Dieser Sauerstoff dringt in den Zahnschmelz ein und spaltet dort die dunklen Farbpigmente durch Oxidation auf. Die Zahnsubstanz selbst bleibt dabei erhalten, sie wird lediglich „entfärbt“.

Wichtig: Der Check-up vor dem Bleaching

Bevor wir starten, ist eine gründliche Untersuchung („Bleaching-Tauglichkeit“) unerlässlich. Warum?

  1. Gesundes Fundament: Das Zahnfleisch muss entzündungsfrei sein und die Zähne kariesfrei. Ein Bleichgel, das in ein offenes Kariesloch dringt, kann den Zahnnerv irreversibel schädigen.
  2. Die Füllungsfalle: Bleichmittel wirken nur auf natürlicher Zahnsubstanz. Kronen, Veneers und Kunststofffüllungen werden nicht heller. Wenn Sie im sichtbaren Frontzahnbereich Füllungen haben, müssen diese nach dem Bleaching eventuell ausgetauscht werden, um Farbunterschiede zu vermeiden.

Unsere Methode: In-Office Bleaching (Philips ZOOM)

Für schnelle und intensive Ergebnisse setzen wir auf das sogenannte „In-Office-Bleaching“ direkt in der Praxis. Hierbei kommen höher konzentrierte Gele zum Einsatz, die laut EU-Kosmetikverordnung nur von medizinischem Personal angewendet werden dürfen.

Der Ablauf einer Sitzung:

  1. Schutz: Ihr Zahnfleisch und die Lippen werden vollständig abgedeckt, sodass nur die Zähne freiliegen. Sicherheit hat oberste Priorität.
  2. Aktivierung: Das Aufhellungsgel wird aufgetragen. Wir nutzen spezielle Lampensysteme (z.B. Philips ZOOM), deren Lichtwellenlänge den Zerfall des Peroxids aktiviert und den Prozess beschleunigt.
  3. Zyklen: Meist führen wir 3 bis 4 Durchgänge à 15 Minuten in einer Sitzung durch. Sie sehen das Ergebnis also sofort nach dem Termin – oft bis zu 8 Nuancen heller.

Die Alternative: Professionelles Home-Bleaching

Im Gegensatz zu freiverkäuflichen Produkten ist das zahnärztliche Home-Bleaching eine hervorragende Methode, besonders zur Erhaltung oder sanften Aufhellung.

  • Wir fertigen im Labor maßgeschneiderte Schienen für Ihre Zähne an.
  • Sie erhalten ein professionelles Gel, das Sie zu Hause bequem in die Schienen füllen und (meist nachts oder abends) tragen.
  • Der Vorteil: Sie haben die Kontrolle und können die Schienen später zum „Auffrischen“ wiederverwenden.

Warnung vor Drogerie-Produkten und Hausmitteln

Wir raten dringend von Experimenten ab.

  • Drogerie-Produkte (Strips, Lacke): Diese dürfen gesetzlich nur extrem geringe Wirkstoffmengen enthalten (< 0,1% H2O2). Die Wirkung ist daher oft enttäuschend.
  • Internet-Bestellungen: Produkte aus dem Ausland unterliegen oft keiner Kontrolle und können gefährlich hohe Säurekonzentrationen aufweisen, die den Schmelz verätzen.
  • Hausmittel (Backpulver, Zitrone, Salz): Bitte niemals anwenden! Diese Stoffe wirken wie Schmirgelpapier. Sie hellen den Zahn nicht chemisch auf, sondern schleifen den Schutzmantel (Zahnschmelz) ab. Die Zähne werden rau und verfärben sich danach noch schneller.

Nach der Behandlung: Die „Weiße Diät“

Direkt nach dem Bleaching ist der Zahnschmelz leicht dehydriert und porös. Er saugt Farbstoffe auf wie ein Schwamm. Für 48 bis 72 Stunden sollten Sie auf stark färbende Lebensmittel verzichten („Weiße Diät“):

  • Meiden: Kaffee, Tee, Rotwein, Cola, Curry, Kurkuma, rote Beeren, Tomatensoße, Rauchen.
  • Erlaubt: Wasser, Milchprodukte, Pute, Fisch, Reis, Nudeln, Blumenkohl.

Ist es schmerzhaft?

Während oder kurz nach der Behandlung können die Zähne vorübergehend empfindlich auf Kälte reagieren („Blitzschmerz“). Das ist eine normale Reaktion auf die Entwässerung des Zahns und klingt in der Regel innerhalb von 24 Stunden ab. Wir fluoridieren Ihre Zähne im Anschluss, um den Schmelz sofort wieder zu remineralisieren und zu beruhigen.

Sprechen Sie uns an – wir analysieren gerne, welches Verfahren für Ihr Wunschergebnis das richtige ist.

Hier geht’s zu unserem Bleaching Angebot im Zahnzentrum Kronberg.

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